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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Rechtsanwaltskanzlei Sankutlu

Wie werde ich Mandant?

Sie möchten sich beraten lassen und /oder uns mit ihrer Vertretung beauftragen?

Nehmen Sie doch einfach und unverbindlich Kontakt mit uns auf. Sie können uns telefonisch, per Mail, per Fax und postalisch erreichen. Gerne können Sie auch nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung persönlich vorbeischauen. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Unabhängig davon, wie Sie sich melden. Wir melden uns zurück!

Wir klären mit Ihnen zunächst, ob wir die passende Kanzlei für Ihr Anliegen sind. 

In vielen Fällen lässt sich in einem ersten Gespräch klären, ob und in welchem Umfang eine anwaltliche Beratung notwendig ist. In diesem Gespräch versuchen wir die Informationen zu gewinnen, die erforderlich sind, um das Ausmaß Ihres Rechtsproblems zu verstehen. In komplexen Angelegenheiten erhalten Sie eine Einschätzung, welchen Weg Sie beschreiten sollten.

Hierbei klären wir Sie auch über die voraussichtlich anfallenden Kosten auf.

Erst danach wird ein Mandatsverhältnis durch eine entsprechende Vereinbarung begründet.

Wir helfen ihnen sehr gerne weiter!

Anwaltliches Vorgespräch

Das anwaltliche Vorgespräch ist kostenfrei. In diesem Gespräch versuchen wir die Informationen zu gewinnen, die erforderlich sind, um das Ausmaß Ihres Rechtsproblems zu verstehen. In komplexen Angelegenheiten erhalten Sie eine Einschätzung, welchen Weg Sie beschreiten sollten. Das anwaltliche Vorgespräch führen wir bevorzugt per E-Mail.

Das anwaltliche Vorgespräch ist keine Beratung! Einen mündlichen oder schriftlichen Rat oder eine Auskunft (Beratung) müssen wir ihnen in Rechnung stellen. Im Rahmen des kostenfreien Vorgesprächs können wir ihnen daher keinen Rat erteilen. Sofern im Anschluss an das Vorgespräch eine Beratung und /oder Vertretung erwünscht wird, weisen wir Sie auf die Kosten hin und beraten sie selbstverständlich auch sehr gerne!

Ist die Erstberatung beim Rechtsanwalt kostenlos?

Nein. Die Erstberatung wird vergütet; einen mündlichen oder schriftlichen Rat oder eine Auskunft (Beratung) müssen wir ihnen in Rechnung stellen. Wir weisen Sie im Vorgespräch darauf hin, welche Kosten hierfür verlangt werden.

Der Anwalt ist grundsätzlich berechtigt für eine Erstberatung eine Vergütung zu verlangen. Ihm ist es nicht erlaubt, seine Beratungstätigkeit kostenlos anzubieten.

Was kostet eine Erstberatung?

Gemäß § 34 des Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) ist zunächst ist eine entsprechende Vereinbarung zwischen Mandant und Rechtsanwalt maßgeblich. Wurde eine solche Vergütungsvereinbarung aber nicht getroffen , hat der Anwalt nach § 612 Abs. 2 BGB einen Anspruch auf die übliche Vergütung. Im RVG ist festgelegt, dass die Gebühr für ein erstes Beratungsgespräch beim Rechtsanwalt Privatleute zwischen 10 und 190 Euro zzgl. Auslagenpauschale und Mehrwertsteuer kosten darf. Bei zu geringen finanziellen Mitteln unterstützt der Staat seine Bürger mit Beratungshilfe, welche beim zuständigen Amtsgericht beantragt werden kann. Auch eine Rechtsschutzversicherung kann hier greifen. Für Gewerbetreibende oder Freiberufler, die eine Auskunft oder ein Rat wollen, gilt die Höchstbeschränkung nicht. Wird der Rechtsanwalt aufgrund des Erstberatungsgesprächs aktiv, so können die Kosten für die Erstberatung auf die weitere Tätigkeit angerechnet werden (§ 34 Abs. 2 RVG). Ein Rechtsanwalt muss grundsätzlich nicht über die Kosten einer Erstberatung aufklären. Denn von einer Kostenpflicht muss stets ausgegangen werden (Amtsgericht Steinfurt, Urteil vom 13.02.2014, Az. 21 C 979/13).

Was kostet eine Vertretung?

Das anwaltliche Gebührenrecht ist gesetzlich geregelt im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Auf den Seiten der Bundesrechtsanwaltskammer finden Verbraucher eine Kurzerläuterung des deutschen Anwaltsgebührenrechts. Aufgrund der Komplexität und des Umfangs der Regelungen kann es an dieser Stelle im einzelnen nicht vertieft erläutert werden. Gemäß § 2 des RVG werden die Gebühren, soweit das RVG nichts anderes bestimmt, nach dem Wert berechnet, den der Gegenstand der anwaltlichen Tätigkeit hat (Gegenstandswert). Für sozialrechtliche und strafrechtliche Angelegenheiten finden sich andere Regelungen; das Gesetz spricht insoweit von Betragsrahmen- beziehungsweise Rahmengebühren. Auch besteht die Möglichkeit eine Vergütungsvereinbarung zu treffen. Wir sagen Ihnen, wieviel unsere Tätigkeit und ein eventueller Prozess Sie kostet und klären Sie auch von Beginn an über das gesamte Prozesskostenrisiko auf. Sprechen Sie uns diesbezüglich jederzeit gerne an.

Wann sind die Anwaltskosten zu zahlen?

Nach dem Gesetz haben Rechtsanwälte einen Anspruch auf einen angemessenen Vorschuss (§ 9 des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes) auf die entstandenen und die voraussichtlich entstehenden Gebühren und Auslagen, und zwar schon bei Erteilung des Mandates. Falls Sie andere Zahlungsmodalitäten wünschen, sind wir für ein Gespräch jederzeit offen.

Meine Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten. Fallen kosten auf mich zu?

Sofern die Kosten des vorgerichtlichen oder gerichtlichen Rechtsstreits oder der Zwangsvollstreckung von ihrer Rechtsschutzversicherung getragen werden, müssen Sie nur mit den Kosten in Höhe einer etwaigen, mit der Versicherung vereinbarten Selbstbeteiligung rechnen; diese Selbstbeteiligung variiert und beträgt nach unserer Erfahrungssätzen 150,00 bis 300,00 Euro. Die Höhe ihrer Selbstbeteiligung können Sie ihren Vertragsunterlagen entnehmen oder aber bei ihrer Versicherung erfragen.

Mir wurde Prozesskostenhilfe bewilligt. Können Kosten auf mich zukommen?

Leider Ja. Irrig ist die Annahme, dass alle Kosten von der Prozesskostenhilfe gedeckt werden. Sofern Ihnen Prozesskostenhilfe vom Gericht bewilligt wird, trägt die Landeskasse die Gerichtskosten und die Kosten Ihres eigenen Rechtsanwaltes. So können auch Bedürftige aussichtsreiche Prozesse führen. Vor der Bewilligung von Prozesskostenhilfe prüft das Gericht nicht nur die Hilfebedürftigkeit, sondern auch die Erfolgsaussichten der Rechtsverfolgung oder -verteidigung beziehungsweise der beabsichtigten Rechtsverfolgung oder -verteidigung. Sollten Sie in dem Prozess dennoch unterliegen, müssen Sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit damit rechnen, dass die obsiegende Gegenseite einen Kostenfestsetzungsantrag stellt. Das Gericht wird die Kosten festsetzen und beschließen, dass diese von ihnen zu tragen sind. Diese Kosten sind nicht von der Prozesskostenhilfe umfasst.

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